Monetarisierungsberechtigung von Songs tracken

Im November 2023 haben wir neue Richtlinien angekündigt, die zum Schutz und zur Stärkung unseres Lizenzzahlungssystems für aufstrebende und professionelle Künstler*innen beitragen sollen.

Ab April 2024 gelten diese Richtlinien für alle Künstler*innen.

Mehr Infos zu den neuen Richtlinien

Ab April 2024 müssen Songs in den letzten 12 Monaten mindestens 1.000 Streams erreicht haben, um in die Berechnung des Lizenzzahlungspools für Musikaufnahmen einbezogen zu werden.

Außerdem muss ein Song eine bestimmte Mindestanzahl von eindeutigen Hörer*innen haben, damit er berechtigt ist. Damit stellen wir sicher, dass Nutzer*innen das System nicht ausnutzen und den Song mehrere Hundert Mal streamen, nur damit er infrage kommt. Wir legen diese Zahl nicht offen, um weitere Manipulationen zu verhindern.

Unser Ziel ist es, die Richtlinie so transparent wie möglich zu gestalten, damit Künstler*innen genau wissen, wie und wann sie auf Spotify Lizenzzahlungen erhalten.

Sieh dir unser Erklärungsvideo „Der Weg des Geldes“ an, um herauszufinden, wie Lizenzzahlungen auf Spotify funktionieren.

  • Dutzende Millionen Dollar pro Jahr.

    Songs mit 1 bis 1.000 jährlichen Streams generieren durchschnittlich 0,03 $ pro Monat und machen nur 0,5 % der gesamten Streams und Lizenzzahlungen von Spotify aus. Insgesamt summiert sich das jedoch auf mehrere zehn Millionen Dollar pro Jahr.

    In Zukunft werden diese Lizenzzahlungen nach dem Streamshare umverteilt, um die Zahlungen für berechtigte Songs zu erhöhen.

    Einfach ausgedrückt: Jeder der in Frage kommenden Songs auf Spotify wird aufgrund dieser Richtlinie 0,5 % mehr Lizenzzahlungen generieren.

  • Distributoren müssen erhebliche Betriebskosten und Verbindlichkeiten übernehmen, um Lizenzzahlungen für die Künstler*innen, die ihren Dienst nutzen, einzuziehen und an sie auszuzahlen.

    Verständlicherweise verlangen Musikdistributoren von den Künstler*innen eine Bankgebühr für das Abheben ihrer Einnahmen (in der Regel 1 bis 20 $ pro Abhebung) und haben Mindestbeträge für die Abhebung festgelegt (in der Regel 2 bis 50 $).

    Im Durchschnitt generieren Songs mit weniger als 1.000 jährlichen Streams auf Spotify 0,03 $ pro Monat. Dieses Geld kommt oft nie bei dem*der Künstler*in an, weil die Mindestbeträge für eine Auszahlung nicht erreicht werden und die Gebühren zu hoch sind, sodass sich eine Auszahlung nicht lohnen würde. Das bedeutet, dass insgesamt viel Geld verloren geht oder vergessen wird.

    Diese kleinen, nicht berücksichtigten Zahlungen haben sich zu zig Millionen Dollar pro Jahr summiert. Dieses Geld kommt jetzt den Künstler*innen zugute, die am meisten von Streamingeinnahmen abhängig sind.

  • Nein, Spotify verdient daran kein Geld.

    Die Größe des Lizenzzahlungspools bleibt unverändert – ungefähr zwei Drittel jedes Dollars, den Spotify mit Musik verdient. Die einzige Änderung ist die Art und Weise, wie dieser Lizenzzahlungspool auf die Rechteinhaber*innen verteilt wird, wodurch die Auszahlung für die Aufnahmen erhöht wird, die mehr Geld einbringen.

    Wir werden auch weiterhin für alle der über 180 Spotify Märkte separate Lizenzzahlungspools berechnen. Diese Richtlinie ändert nichts an der Höhe der aus den einzelnen Märkten ausgezahlten Lizenzzahlungen, sodass das Geld weiterhin in die Künstler*innen investiert wird, die ihre lokale Kultur beeinflussen.

  • Nein. An der Berechnung der Lizenzzahlungen für Veröffentlichungen ändert sich nichts. Diese Berechtigungsberechnung gilt nur für Lizenzzahlungen für Aufnahmen.

  • Lizenzzahlungen für Aufnahmen werden in der Regel am Ende jedes Monats auf der Grundlage des Streamshares berechnet. Wenn ein Song zum Beispiel 1 % aller Streams auf Spotify erhält, bekommt er 1 % der monatlichen Lizenzzahlungen.

    Vorher wurden alle Musikstreams auf Spotify in diese Berechnung einbezogen.

    Im Rahmen der neuen Richtlinie berechnet Spotify jetzt jeden Monat den Streamshare nur für die infrage kommenden Songs, d. h. diejenigen, die in den letzten 12 Monaten weltweit mindestens 1.000 Streams erhalten haben.

    In der Praxis bedeutet das, dass ein Song für alle Streams im ersten Monat, in dem er berechtigt ist, Lizenzzahlungen generiert – nicht aber für Streams aus den Monaten davor.

    Wenn ein Song in seinem ersten Kalendermonat auf der Plattform mehr als 1.000-mal gestreamt wird, werden alle Streams in diesem Monat in die Berechnung des Streamshares einbezogen. Wird ein Titel beispielsweise im ersten Monat auf der Plattform 750-mal gestreamt und im zweiten Monat 500-mal, werden für alle 500 Streams im zweiten Monat (sowie für die Streams in den folgenden Monaten, sofern der Song weiterhin berechtigt ist) Lizenzzahlungen ausgezahlt.

  • Ja. Jeden Monat werden alle Songs, die in den letzten 12 Monaten weltweit mindestens 1.000-mal gestreamt wurden, in die Streamshare-Berechnung für die Lizenzzahlungen einbezogen.

    Die Beliebtheit von Songs kann sich im Laufe der Zeit ändern, sodass sie irgendwann vielleicht nicht mehr berechtigt sind.

  • Mit dieser Richtlinie wird ein weiterer negativer Anreiz für bestimmte Arten des künstlichen Streamings geschaffen, insbesondere für solche, bei denen böswillige Personen Hunderte oder Tausende von Aufnahmen veröffentlichen und an jeder einzelnen einen kleinen Betrag verdienen.

    In dieser Folge von „The Game Plan“ erhältst du Tipps, wie du künstliches Streaming vermeidest.

  • Nein. Die Richtlinie sieht vor, dass ein Song eine bestimmte Mindestanzahl von eindeutigen Hörer*innen haben muss, damit er berechtigt ist. Damit stellen wir sicher, dass nicht ein paar wenige Nutzer*innen den Song mehrere Hundert Mal streamen, nur damit er infrage kommt.

    Wir geben diese Mindestanzahl nicht öffentlich bekannt, um zu verhindern, dass böswillige Personen das System ausnutzen. Natürlich werden unsere branchenführenden Systeme zur Erkennung künstlicher Streams auch weiterhin als künstlich erkannte Streams entfernen.

  • So findest du heraus, welche Songs jeden Monat für Lizenzzahlungen infrage kommen: Filtere in Spotify for Artists auf der Seite Musik nach Letzte 12 Monate. Du siehst dann die jährliche Streamanzahl für jeden deiner Songs. Dies hilft dir bei der Schätzung, ist aber keine Garantie dafür, dass ein Song für Lizenzzahlungen für Musikaufnahmen infrage kommt. Beziehe dich bitte weiterhin auf die Lizenzzahlungsberichte deines Labels oder Distributors als verlässlichste Quelle.

  • Songs müssen mindestens 1.000 jährliche Streams erzielen und die Mindestanzahl an eindeutigen Hörer*innen erreichen. Die Anzahl der Streams in Spotify for Artists spiegelt nicht immer die Streams wider, die für Lizenzzahlungen infrage kommen. Daher solltest du die Daten in Spotify for Artists nur zur Schätzung verwenden. Sie stellen keine Garantie dar. Beziehe dich bitte weiterhin auf die Lizenzzahlungsberichte deines Labels oder Distributors als verlässlichste Quelle.

  • Spotify for Artists bietet eine Reihe von Tools und Ressourcen, mit denen du deine Fanbase vergrößern kannst. Dazu gehören Möglichkeiten, Streams zu fördern, wie redaktionelle Playlists, personalisierte Sets und aktives Streaming von Hörer*innen.

    Auf der Website „Made to Be Found“ erfährst du mehr.

  • Der Schwellenwert für die Berechtigung wird auf jede einzelne Aufnahme eines Songs angewandt. Ein Song kann also in unterschiedlichen Versionen auf Spotify vorhanden sein.

    Jede einzelne Tonaufnahme muss die Anforderungen erfüllen, um Lizenzzahlungen zu generieren.

    Technisch gesehen bedeutet das, dass jeder ISRC (International Sound Recording Code) sich qualifizieren muss.

    Es kann vom Distributor abhängen, aber Single- und Albumversionen eines Songs sollten einen ISRC gemeinsam haben, während eine Liveversion und eine akustische Version eindeutige ISRC-Codes haben sollten, wenn sie an Spotify geliefert werden.

    Hinweis: Spotify hat seine eigenen Systeme, um einzigartige Aufnahmen zu kategorisieren, die in seltenen Fällen vom ISRC abweichen können.

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